Bei der Ehrung sagte er am Mittwoch in Wiesbaden: „In Bad Orb ist es gelungen, ein leerstehendes Kirchengebäude wieder zu einem lebendigen Ort des Miteinanders und der Begegnung zu machen. Die Boulderchurch belebt den Ortskern, bietet ein attraktives Freizeitangebot und eröffnet damit neue Perspektiven für den ländlichen Raum. Das Projekt schlägt eine Brücke zwischen Tradition und Zeitgeist und verbindet in dem ehemaligen Kirchengebäude nach wie vor auf innovative Weise Gemeinschaft, Aktivität und Glaube. Ich gratuliere der Boulderchurch herzlich zum Gewinn des Demografie-Preises 2026.“ Der Preis ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert. Für den ersten Platz erhält die Boulderchurch ein Preisgeld in Höhe von 8.000 Euro.
Regionen voranbringen
Der Staatskanzleichef verwies darauf, dass die Preisträger das Miteinander in Hessen stärken und zeigen, wie die Herausforderungen des demografischen Wandels erfolgreich bewältigt werden können. „Seit 2010 macht der Hessische Demografie-Preis Projekte sichtbar, die unsere Regionen voranbringen und den gesellschaftlichen Wandel aktiv gestalten. Dass sich in diesem Jahr 110 Projekte beworben haben, zeigt, wie groß das Engagement in Hessen ist. Die eigereichten Projekte geben wichtige Impulse für ihre Regionen und zeigen, was möglich ist, wenn Menschen ihre Ideen gemeinsam umsetzen. Sie können damit auch Vorbild für andere sein, die ihre Region mit eigenen Ideen gestalten wollen.“
Das Projekt „Boulderhalle in Kirchengebäude – Boulderchurch Bad Orb“ war als eines von sechs Projekten für den Hessischen Demografie-Preis nominiert. Im Jubiläumsjahr „80 Jahre Hessen“ wird außerdem ein mit 1.000 Euro dotierter Sonderpreis an ein Projekt vergeben, das in besonderer Weise eine Brücke zwischen Tradition, Innovation und gesellschaftlichem Zusammenhalt schlägt.