Der Regierungschef warb am Montag in Schwalbach am Taunus für eine enge Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft und sagte: „Der Bau des One Campus ist ein Win-Win-Projekt: Für Procter & Gamble bedeutet es, Forschung und Entwicklung an einem Standort zu bündeln, Technologie und Disziplinen besser zu vernetzen und Beschäftigte auf kurzen Wegen miteinander zu verbinden. Für die Region bedeutet das Projekt: kommunale Einnahmen, Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze für hochqualifizierte Fachkräfte. Die private Investition des Unternehmens ist ein starkes Bekenntnis zum Wirtschafts- und Innovationsstandort Hessen.“ Der One Campus Schwalbach ist ein langfristiges Ausbau- und Modernisierungsprojekt, mit dem Procter & Gamble seine Aktivitäten in Schwalbach und Kronberg an einem Standort zusammenführt. In den Ausbau des Firmensitzes investiert das Unternehmen bis 2032 rund 400 Millionen Euro. Am Standort sollen künftig etwa 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sein.
Regierungschef Rhein wies auf Investitionen weiterer Unternehmen in Projekte in Hessen hin: „Mit dem One Campus investiert abermals ein weltweit tätiger Konzern auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten substanziell in seine hessischen Strukturen – wie Sanofi, Microsoft und Amazon. Seit dem Amtsantritt unserer Landesregierung im Jahr 2024 haben Unternehmen der Schlüsselbranchen Pharma, Industrie, Luftfahrt und Logistik Großinvestitionen von mehr als 25 Milliarden Euro in Hessen angekündigt oder umgesetzt. Solche langfristigen Standortentscheidungen zeigen, dass Unternehmen in Hessen auf verlässliche Rahmenbedingungen und eine investitionsfreundliche Wirtschaftspolitik bauen können.“
Wissenschaft und Wirtschaft vernetzen sich
Procter & Gamble sitzt seit 1960 in Hessen und seit 1970 in Schwalbach. Über die Marke Braun ist das Unternehmen auch eng mit Kronberg verbunden. Der One Campus führt damit eine mehr als sechs Jahrzehnte währende Verbindung des Unternehmens mit Hessen fort. Der Ministerpräsident sagte: „Schwalbach ist ein wichtiger Baustein für den Innovationsstandort Hessen. Die besten Ideen entstehen nicht im Elfenbeinturm, sondern im Austausch kluger Köpfe. Procter & Gamble pflegt ein breites Wissenschafts- und Innovationsnetzwerk in Hessen und arbeitet unter anderem mit der TU Darmstadt, der Frankfurt University of Applied Sciences, der Hochschule RheinMain, der Goethe-Universität und der Fraunhofer-Gesellschaft zusammen. Davon profitieren Unternehmen, Wissenschaft und junge Talente gleichermaßen.“